Drei Modelle, drei Stärken — wie du das richtige Modell für jede Aufgabe wählst.
Claude gibt es in drei Modellen: Haiku, Sonnet und Opus. Jedes Modell hat eigene Stärken — und die richtige Wahl hängt davon ab, was du gerade tun willst. Dieser Guide hilft dir, das passende Modell für jede Aufgabe zu finden.
Für alle, die Claude nutzen und sich fragen, ob sie das richtige Modell verwenden. Ob Chat, Desktop oder Code — die Modellwahl beeinflusst Geschwindigkeit, Qualität und Kosten jeder Aufgabe.
| Eigenschaft | Haiku | Sonnet | Opus |
|---|---|---|---|
| Geschwindigkeit | Am schnellsten | Schnell | Am langsamsten |
| Qualität | Gut für einfache Aufgaben | Stark in fast allem | Am tiefsten und genauesten |
| Preis / Limits | Günstigste | Mittlerer Verbrauch | Höchster Verbrauch |
| Extended Thinking | Nein | Ja | Ja |
| Verfügbarkeit | Free + Pro | Free + Pro | Nur Pro |
Haiku ist das kleinste und schnellste Modell. Es liefert Antworten in Sekundenbruchteilen und verbraucht am wenigsten von deinem Nachrichtenlimit.
Ideal für:
Nicht ideal für: Kreative Texte, komplexe Analysen oder mehrstufiges Reasoning.
Sonnet ist die beste Wahl für die meisten Aufgaben. Es kombiniert hohe Qualität mit guter Geschwindigkeit und liefert bei Texten, Code, Analysen und kreativen Aufgaben durchweg starke Ergebnisse.
Ideal für:
Faustregel: Wenn du nicht weißt, welches Modell du nehmen sollst, nimm Sonnet.
Opus ist das leistungsstärkste Modell. Es glänzt bei Aufgaben, die mehrstufiges Nachdenken, feine Nuancen oder tiefe Expertise erfordern. Dafür ist es langsamer und verbraucht mehr von deinem Limit.
Ideal für:
Sonnet und Opus unterstützen Extended Thinking — einen Modus, in dem Claude vor der Antwort einen internen Denkprozess durchläuft. Das Ergebnis: deutlich bessere Qualität bei komplexen Aufgaben.
Extended Thinking ist besonders nützlich bei Mathe, Logik, Code-Analyse und Aufgaben, die mehrere Schritte erfordern. Haiku unterstützt Extended Thinking nicht.
Du erkennst Extended Thinking daran, dass Claude vor der eigentlichen Antwort einen aufklappbaren Denkblock zeigt. Dieser Block enthält die Überlegungen, die Claude angestellt hat, bevor es geantwortet hat.
Extended Thinking gibt Claude einen internen Denkraum vor der Antwort. Das Modell durchläuft Zwischenschritte, prüft Annahmen und korrigiert sich selbst — bevor du die Antwort siehst. Besonders wirkungsvoll bei Mathe, Logik und Code-Analyse. Du erkennst es am aufklappbaren Denkblock über der Antwort.
Frage dich: Ist die Aufgabe einfach und routiniert (→ Haiku), braucht sie solide Qualität (→ Sonnet), oder ist sie komplex und verlangt tiefes Nachdenken (→ Opus)?
Im Zweifel startest du immer mit Sonnet. Wenn das Ergebnis gut ist, bleibst du dabei. Wenn nicht, wechselst du zu Opus.
Wenn du viele gleichartige Aufgaben hast (z.B. 20 E-Mails kategorisieren), spart Haiku Limit und liefert trotzdem gute Ergebnisse.
Wenn Sonnet bei einer Aufgabe zu oberflächlich bleibt, wechsle zu Opus. Du erkennst es daran, dass die Antwort wichtige Aspekte übersieht oder zu allgemein bleibt.
Einen detaillierten Vergleich findest du unter Haiku vs. Sonnet vs. Opus.
Du willst 200 Support-E-Mails automatisch in die Kategorien 'Beschwerde', 'Anfrage' und 'Feedback' sortieren. Welches Modell ist die beste Wahl?
Opus ist bei einfachen Aufgaben nicht besser als Sonnet — nur langsamer und teurer. Die Kunst ist, das richtige Modell für die richtige Aufgabe zu wählen.
Stelle die gleiche Frage an alle drei Modelle und vergleiche die Ergebnisse:
Frage: “Erkläre die Vor- und Nachteile von Remote Work für ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern. Berücksichtige Produktivität, Kultur und Kosten.”
Notiere dir die Unterschiede. Das hilft dir, ein Gefühl für die Stärken jedes Modells zu entwickeln.
Du weißt jetzt, welches Modell wofür geeignet ist. Als Nächstes lernst du, wie du Custom Instructions schreibst — damit Claude in jedem Gespräch automatisch deinen Regeln folgt.
Wissen testen, Entscheidungen trainieren oder den nächsten Guide starten.