Drei Modelle, drei Stärken — welches passt zu deiner Aufgabe?
| Haiku & Sonnet | Opus | |
|---|---|---|
| Geschwindigkeit | Haiku: Am schnellsten · Sonnet: Schnell | Am langsamsten |
| Kosten (API) | Haiku: Am günstigsten · Sonnet: Mittel | Am teuersten |
| Reasoning-Tiefe | Haiku: Grundlegend · Sonnet: Stark | Tiefste Analyse |
| Code-Qualität | Haiku: Einfache Tasks · Sonnet: Alltagscode | Komplexe Architektur |
| Context Window | 200K Tokens | 200K / 1M Tokens |
| Extended Thinking | Haiku: Nein · Sonnet: Ja | Ja — bis 128K Budget |
| Ideal für | Haiku: Klassifikation, Routing · Sonnet: Alltag | Architektur, Analyse, schwere Probleme |
Die drei Claude-Modelle sind nicht besser oder schlechter — sie sind für unterschiedliche Aufgaben optimiert. Haiku ist der Sprinter: extrem schnell und günstig, perfekt für Klassifikation, Routing und einfache Transformationen. Sonnet ist der Allrounder: stark genug für die meisten Aufgaben, schnell genug für den Alltag. Opus ist der Denker: tiefste Analyse, beste Code-Qualität, aber langsamer und teurer.
Du willst 200 Support-Tickets in die Kategorien Beschwerde, Anfrage und Feedback sortieren.
Du willst einen Blogpost über Remote Work schreiben — gut strukturiert, mit Argumenten und Fazit.
Du musst die Architektur eines Microservices-Systems bewerten und Schwachstellen identifizieren.
Der häufigste Fehler: Immer Opus nutzen, „weil es das beste Modell ist”. Opus ist bei einfachen Aufgaben nicht besser als Sonnet — nur langsamer und teurer. Wer jede E-Mail mit Opus schreibt, verbrennt Geld und wartet unnötig. Die Kunst liegt darin, das richtige Modell für die richtige Aufgabe zu wählen. Starte mit Sonnet. Wechsle nur zu Opus, wenn du merkst, dass die Ergebnisse nicht tief genug sind.
Du weißt jetzt, welches Modell wann passt. Als Nächstes: Lerne, wie du in Claude Code das Modell wechselst und Extended Thinking aktivierst — im Guide Extended Thinking gezielt einsetzen.
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